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Bei der Auswahl für die passende Armatur zur neuen Spüle oder Küche kann man nicht nach rein optischen Gesichtspunkten entscheiden, denn bevor man sich eine Armatur aussucht, gilt es herauszufinden, ob man eine Hochdruckarmatur oder eine Niederdruckarmatur benötigt. Um festzustellen welche Armatur es sein muss, sollte man wissen wie das Wasser bei der benötigten Anschlussstelle erwärmt wird.

Eine Erwärmung geschieht über: 

  • Boiler / Warmwasserspeicher

  • Durchlauferhitzer

  • zentrale Heizsystem 

Erfolgt die Erwärmung mittels Boiler oder Warmwasserspeicher (auch Untertischspeicher/Niederdruckspeicher genannt) benötigt man eine Niederdruckarmatur.  Der Name entstammt dem Fakt, dass im Boiler nur ein minimaler Druck vorhanden ist.

Die Niederdruckarmatur verfügt über drei Anschlussschläuche. Einer wird an den Kaltwasseranschluss angeschlossen. Das kalte Wasser läuft in die Armatur und wird von dort mit einem weiteren Schlauch in den Boiler geleitet. Hier wird nun durch den Zustrom des kalten Wassers das warme beziehungsweise heiße Wasser über den dritten Schlauch in die Armatur gedrückt. Es gibt also einen Anschluss für Warmwasser aus dem Boiler, einen für Kaltwasser und einen, der Kaltwasser in den Boiler befördert.

Um beim Kauf einer Armatur gewiss zu sein, dass es sich dabei um eine Niederdruckarmatur handelt, achten Sie auf den roten Blitz auf der Verpackung. Dieser Blitz kennzeichnet alle Niederdruckarmaturen. Dies ist ein dienlicher Hinweis beim Kauf einer Armatur. 

Sollte die Warmwasserbereitung jedoch mittels einem zentralen Heizsystem oder einem Durchlauferhitzer erfolgen, wird eine Hochdruckarmatur benötig.

Im Gegensatz zur Niederdruckarmatur besitzt diese nur zwei Anschlussschläuche, da in diesem Fall eine Kalt- und eine Warmwasserleitung vorhanden sind. An die Eckventile (rot für Warmwasser und blau für Kaltwasser) dieser zwei Leitungen werden die Anschlussschläuche der Hochdruckarmatur angeschlossen.

Das Wasser kommt also direkt aus den Leitungen und wird im Wasserhahn zur gewünschten Temperatur vermengt. Der Wasserdruck innerhalb der Leitungen beträgt zwischen drei bis sechs bar. Eine Hochdruckarmatur hält jedoch einem Druck von bis zu zehn bar aus. 

Selbst beim Kauf der falschen Art von Armatur kann einem nichts passieren, da sich die Hoch- und Niederdruckarmaturen aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an Anschlussschläuchen nicht verbauen lassen, sollte die Anschlussstelle falsch sein. 

Hat man die richtige Art der Armatur ermittelt, kann man sich mit den optischen und praktischen Gegebenheiten der Armaturen befassen. Es gibt für beide Armaturarten eine vielfältige Auswahl was Form, Material und Funktionalität anbelangt. Somit kann jeder individuell die Armatur erwerben, die alle Anforderungen erfüllt und optisch zur neuen Küche und Spüle passt.


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